Das fünfte Whitepaper der Infostelle Fahrradparken widmet sich dem Betrieb von Fahrradabstellanlagen. Es zeigt zentrale Aufgabenbereiche auf und gibt Kommunen und Planenden praxisnahe Empfehlungen für eine langfristig attraktive und nutzendenorientierte Angebotsgestaltung.
Eine Fahrradabstellanlage dauerhaft attraktiv und nutzbar zu halten, erfordert mehr als die Bereitstellung von Stellplätzen. Reinigung und Wartung, der Umgang mit Schrott- und Waisenrädern, Sicherheit und Kommunikation sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebots sind nur einige der Aufgaben, die im laufenden Betrieb berücksichtigt werden müssen.
Das Whitepaper „Betrieb von Fahrradabstellanlagen“ der Infostelle Fahrradparken gibt einen praxisorientierten Überblick über die wesentlichen Fragen, die beim Betrieb unterschiedlicher Fahrradabstellanlagen auftreten. Neben den zentralen Aufgabenbereichen beleuchtet es mögliche Zusatzangebote, Öffnungszeiten und Preismodelle und zeigt die Vorteile einer nutzendenorientierten Angebotsgestaltung auf.
Für die Praxis zeigt sich: Der erfolgreiche Betrieb beginnt bereits vor der Inbetriebnahme. Frühzeitig definierte Betriebsziele, klare Zuständigkeiten und eine fundierte Kenntnis der angestrebten Zielgruppen schaffen die Grundlage dafür, das Angebot bedarfsgerecht zu gestalten und im laufenden Betrieb weiterzuentwickeln.
Das Whitepaper liefert hierfür konkrete Handlungsempfehlungen und unterstützt Kommunen und Planende bei der Ausgestaltung eines langfristig tragfähigen Betriebs.
Hintergrund zur Whitepaper-Reihe
Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) hat den Auftrag zur Erarbeitung der Whitepaper-Reihe im Rahmen der Ausschreibung zur „Informationsstelle Fahrradparken“ vergeben. Ziel ist es, Planenden und kommunalen Akteuren praxisnahe Empfehlungen zu bieten und damit die Qualität und Funktionalität von Fahrradabstellanlagen deutschlandweit zu verbessern. Außerdem sollen Entscheidungstragende und die Öffentlichkeit stärker für das Thema sensibilisiert werden.
